Anlegen mit weniger als zehn Jahren Horizont
Kurzer Anlagehorizont: warum unter zehn Jahren andere Regeln gelten, wie breit die Ergebnisse streuen und wann ein Ziel besser nicht ins Depot gehört.
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Diese Ratgeber erklären die wichtigsten Begriffe und Entscheidungen hinter einem ETF-Plan. Der Fokus liegt auf Modellrechnung, Transparenz und typischen Fehlern – nicht auf Anlageberatung.
Ein ETF-Plan besteht aus wenigen Zahlen und vielen Annahmen. Die Zahlen sind schnell eingetragen — die Annahmen dahinter entscheiden darüber, ob das Ergebnis trägt. Genau dort setzen diese Ratgeber an.
Jeder Beitrag beantwortet eine einzelne Frage vollständig: wie eine Sparrate zustande kommt, was eine Kostenquote über zwanzig Jahre bewirkt, wann die Vorabpauschale fällig wird, was beim Übergang in die Entnahme zu klären ist. Wo gerechnet wird, steht der Rechenweg dabei, und jede Beispielrechnung ist als Modellrechnung gekennzeichnet — nicht als Erwartung.
Die Reihenfolge ist frei wählbar. Wer gerade anfängt, beginnt sinnvollerweise bei Zielbetrag und Sparrate. Wer bereits investiert ist, findet unter Kosten, Steuern und Dokumentation die Themen, die im laufenden Betrieb regelmäßig auftauchen. Begriffe, die dabei vorkommen, sind ins Glossar verlinkt.
Alle Beiträge sind so geschrieben, dass sie einzeln funktionieren. Du musst keinen vorherigen gelesen haben, um den nächsten zu verstehen — Querverweise stehen dort, wo sie den Zusammenhang tatsächlich erklären, und nicht als Pflichtlektüre davor.
Was hier nicht steht: welche Fonds du kaufen sollst. ETFPlaner rechnet und dokumentiert, es berät nicht. Keine Anlageberatung, keine Steuerberatung.
Überblick
Jede Seite beantwortet eine konkrete Frage oder führt zu einem passenden nächsten Schritt in ETFPlaner.
Kurzer Anlagehorizont: warum unter zehn Jahren andere Regeln gelten, wie breit die Ergebnisse streuen und wann ein Ziel besser nicht ins Depot gehört.
Seite öffnen →Anlagehorizont im Vergleich: wie sich Einzahlung und Wertzuwachs über zehn, zwanzig und dreißig Jahre verschieben und was das für die Rate heißt.
Seite öffnen →Ausschüttung erhalten und dann? Der Weg des Geldes, Kosten und Steuerzeitpunkt der Wiederanlage, der Zufluss als Einkommen und die Wahl nach Lebensphase.
Seite öffnen →Cost-Average-Effekt geprüft: was gestaffeltes Kaufen am Einstandspreis ändert, warum der Vergleich mit der Einmalanlage hinkt und was am Sparplan bleibt.
Seite öffnen →Broker-Export als CSV importieren: den richtigen Export wählen, Spalten benennen, Datums- und Zahlenformate angleichen und den Ergebnisbericht prüfen.
Seite öffnen →Vier Fehler beim Depotwechsel: verlorene Anschaffungsdaten, vergessener Freistellungsauftrag, weiterlaufender Sparplan und zurückbleibende Verlusttöpfe.
Seite öffnen →Drei Behauptungen zum Einstiegszeitpunkt geprüft: auf fallende Kurse warten, der Monatserste als bester Termin und der Verzicht nach einem Kurshoch.
Seite öffnen →Entnahme ab 63 bei Rentenbeginn mit 68: Kapitalstand und Anspruch prüfen, die Überbrückungsjahre planen und die Reichweite des Depots einschätzen.
Seite öffnen →Fünf Fehler in der Entnahmeplanung: übernommene Entnahmerate, späte Steuerrechnung, fehlende Reserve, starre Beträge und vergessene Krankenversicherung.
Seite öffnen →So planst du ETF-Entnahmen mit gewünschter Netto-Entnahme, Steuerannahmen, Zielkapital und Laufzeit – ohne Anlageberatung.
Seite öffnen →Vier Fehler bei der Portfoliogewichtung: Zielgewicht und Ist-Gewicht verwechselt, nach Sparrate gerechnet, neue Position ohne Anpassung, Schwelle fehlt.
Seite öffnen →Fünf Behauptungen über ETF-Kosten geprüft: TER als Gesamtkosten, günstig gleich besser, Sparplangebühren und die Rolle der Kosten bei langer Laufzeit.
Seite öffnen →Welche Renditeannahmen bei ETF-Planungen sinnvoll sind, warum Szenarien helfen und weshalb historische Renditen keine Prognose sind.
Seite öffnen →So berechnest du einen ETF-Sparplan mit Zielbetrag, Sparrate, Zeitraum, Renditeannahme und Kosten. Verständlich erklärt mit typischen Fehlern.
Seite öffnen →Erklärt, wie Zielbetrag, Zeitraum, Startkapital, Rendite, Kosten und Steuern die notwendige ETF-Sparrate beeinflussen.
Seite öffnen →Überblick über Steuerannahmen, Sparer-Pauschbetrag, Vorabpauschale und Teilfreistellung in ETF-Planungen. Keine Steuerberatung.
Seite öffnen →Vier steuerliche Halbwahrheiten geprüft: Thesaurierer und Steuerfreiheit, Vorabpauschale als Zusatzsteuer, Wirkung des Freibetrags, Verluste im Dezember.
Seite öffnen →Fondsvolumen einordnen: ab welcher Größe ein Fonds wirtschaftlich läuft, welche Anzeichen auf eine Schließung deuten und was dann tatsächlich passiert.
Seite öffnen →Freistellungsauftrag bei mehreren Banken: den Gesamtbetrag ermitteln, Erträge je Depot schätzen, die Aufteilung einreichen und unterjährig nachjustieren.
Seite öffnen →Fünfzehn Jahre Restlaufzeit: die Ausgangslage bewerten, drei mögliche Korrekturen durchrechnen und die Entscheidung nachvollziehbar dokumentieren.
Seite öffnen →Gesamtkosten mehrerer ETFs richtig berechnen: warum der TER-Durchschnitt falsch ist, wie die Gewichtung nach Depotwert läuft und was Wachstum verändert.
Seite öffnen →Unterlagen fürs Steuerjahr sortieren: was die Bank liefert, was du selbst ergänzen musst und in welcher Reihenfolge die Anlage KAP entsteht.
Seite öffnen →Sparplan für ein Kind über achtzehn Jahre: der Grundstock, die Phase mit sichtbarem Zinseszins, die letzte Etappe und die Fragen zur Volljährigkeit.
Seite öffnen →Ordergebühren im Sparplan: welche Arten je Ausführung anfallen, wie sich prozentual und pauschal unterscheiden und ab welcher Rate das Modell kippt.
Seite öffnen →Zwei Wege zum Rebalancing: der langsame über neue Einzahlungen und der schnelle über Verkäufe — mit ihrer Steuerwirkung und der Wahl nach Abweichung.
Seite öffnen →Sieben Planungsfehler beim ETF-Sparplan: Symptom, Ursache und Korrektur. Die meisten entstehen nicht beim Rechnen, sondern bei den Annahmen davor.
Seite öffnen →Monatlich oder quartalsweise sparen: was das Intervall an Rendite ändert, was es an Gebühren kostet und wann der Wechsel bei kleinen Raten sinnvoll ist.
Seite öffnen →Sparphasen nach Altersbereichen: Lebensphasen übersetzen, Raten je Phase festlegen, Lücken und Überschneidungen vermeiden und Phasen später anpassen.
Seite öffnen →Sparplan auf zwei Depots: welche Gründe dafür sprechen, was sich dadurch verdoppelt, wie die Auswertung zusammenkommt und wann ein Depot besser bleibt.
Seite öffnen →Ein Sparplan durch einen mehrjährigen Einbruch: der Verlauf davor, die Einbruchsphase in Anteilen gerechnet, die Erholung und das Ergebnis am Ende.
Seite öffnen →Sparplan pausieren: was eine Pause nach sechs, zwölf und 24 Monaten kostet, warum nicht die Raten fehlen und wie sich die Lücke wieder schließen lässt.
Seite öffnen →Sparplan bei schwankendem Einkommen: die Basisrate bestimmen, Sonderzahlungen aus starken Monaten einbauen und den Zielpfad trotz Unregelmäßigkeit halten.
Seite öffnen →Sparplan-Dynamik durchgerechnet: was die jährliche Erhöhung technisch bedeutet, wie die Rate am Ende aussieht und ab wann sie das Budget überholt.
Seite öffnen →Sparrate senken oder Laufzeit verlängern: welche Größe im Plan beweglich ist, wie beide wirken und was zu tun bleibt, wenn keine von beiden reicht.
Seite öffnen →Die Geld-Brief-Spanne verstehen: woher sie kommt, wie sie sich im Tagesverlauf ändert, welche Rolle der Basismarkt spielt und was du davon steuern kannst.
Seite öffnen →Der Rechenweg vom Bruttoertrag zum Netto: welcher Teilfreistellungssatz gilt, wie der steuerpflichtige Anteil entsteht und was am Ende übrig bleibt.
Seite öffnen →TER über die Laufzeit: wie die Kostenquote täglich abgezogen wird, warum der Betrag mit dem Depot mitwächst und ab wann sie die Fondswahl bestimmt.
Seite öffnen →Tracking Difference als Vergleichsmaß: was sie gegenüber der TER zusätzlich erfasst, warum sie negativ sein kann und wo du die Zahl verlässlich findest.
Seite öffnen →Sechs Fehler bei der Transaktionserfassung: Teilausführungen, Gebühren, Ausschüttungen, Depotüberträge und Verkäufe ohne Zuordnung zur Anschaffung.
Seite öffnen →Der Übergang in die Entnahmephase in vier Etappen: fünf Jahre vorher, Pufferaufbau, das letzte Sparjahr und die ersten zwölf Monate der Entnahme.
Seite öffnen →Ein Depotbestand über fünf Steuerjahre: wie Basisertrag, Freistellungsauftrag und Teilfreistellung zusammenwirken und was beim Verkauf angerechnet wird.
Seite öffnen →Von der Wunschrente zum Zielkapital: netto statt brutto festlegen, bestehende Ansprüche abziehen, die Lücke in Kapital umrechnen und Annahmen offenlegen.
Seite öffnen →Nominaler und realer Zielbetrag: warum die reine Zahl täuscht, wie die Kaufkraftrechnung läuft und wie du das Ziel dauerhaft real festschreibst.
Seite öffnen →Das Endkapital in seine beiden Bestandteile zerlegt: wie sich Einzahlung und Wertzuwachs über die Jahre verschieben und ab wann der Zuwachs überholt.
Seite öffnen →Zwei Sparziele parallel: die Ziele sauber trennen, getrennte oder gemeinsame Töpfe wählen, das Budget nach Termin aufteilen und Vorziehen einplanen.
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